Brecher, Mühlen, Förderbänder. Lastspitzen kosten Geld. Ab 2026 noch mehr. BESS glättet Ihr Lastprofil und verdient am Energiemarkt.
Produktionsstopp bei Netzausfall bedeutet verpasste Liefertermine und Konventionalstrafen. Gleichzeitig treiben steigende Energiepreise und der neue Leistungstarif die Betriebskosten energieintensiver Werke in die Höhe.
Ein BESS am Werksgelände schafft doppelte Sicherheit: Lastspitzen werden geglättet und die Netzentgelte sinken, während kritische Prozesse bei Netzstörungen in Millisekunden abgesichert werden. Gleichzeitig puffert der Speicher die zusätzliche Stromnachfrage aus der Prozesselektrifizierung, ein zentraler Baustein für Ihre Klima-2050-Strategie.
Preisabsicherung
Kieswerke und Zementwerke gehören zu den energieintensivsten Betrieben der Schweiz. BESS entkoppelt Ihren Strombezug vom Spotmarkt: laden bei tiefen Preisen, entladen bei hohen. Das reduziert Ihre Exposition gegenüber Preisvolatilität messbar.
Brecher, Rohrmühlen und Förderbänder erzeugen beim Anlaufen extreme Leistungsspitzen, oft das 3- bis 5-fache der Nennleistung, für wenige Sekunden bis Minuten. Diese periodischen Mega-Peaks treiben die gemessene 15-Minuten-Spitze in die Höhe.
Der neue Leistungstarif ab 2026 (Mantelerlass) macht genau diese Spitzen direkt und messbar teuer. Für Produktionsbetriebe mit energieintensiven Anlagen wird jeder unkontrollierte Brecherstart zum Kostentreiber, unabhängig davon, wie kurz die Spitze dauert.
Ein Netzausbau dauert Monate bis Jahre. Die Produktion kann nicht warten. Lieferverträge, saisonale Nachfrage und Baufristen kennen keine Netzausbaupausen.
bis 70%
Leistungstarif-Einsparung
Brecher und Mühlen erzeugen kurze Mega-Peaks. BESS glättet Ihr Lastprofil automatisch. Die gemessene 15-Minuten-Spitze sinkt, Ihre Netzentgelte sinken mit.
20-50%
Peak-Shaving-Reduktion
Periodische Anlaufströme von Brechern, Förderbändern und Mühlen treiben die 15-Minuten-Spitze in die Höhe. BESS erkennt und kappt diese Peaks in Echtzeit.
4 Quellen
Zusatzerträge rund um die Uhr
Wenn Brecher und Mühlen stillstehen, verdient der Speicher: SDL (Regelenergie), Arbitrage, Peak Shaving und Eigenverbrauchsoptimierung.
Mit der StromVG-Revision (Mantelerlass) wird der Leistungstarif für Grossverbraucher explizit. Netzentgelte basieren stärker auf der höchsten gemessenen 15-Minuten-Leistungsspitze. Für Kieswerke, Zementwerke und Betonwerke mit periodischen Mega-Peaks bedeutet das: Jeder unkontrollierte Brecherstart kostet direkt Geld.
| Parameter | Typischer Produktionsbetrieb |
|---|---|
| BESS-Leistung | 2–25 MW |
| BESS-Kapazität | 4–50 MWh |
| Typische Lastspitzen | Brecher (500–2000 kW), Mühlen (200–800 kW) |
| Peak-Shaving-Potenzial | 20–50% |
| Typische Amortisation | 4–7 Jahre |
CHF 300-400 Mio.
Marktpotenzial energieintensive Industrie Schweiz
50-80
Potenzielle Standorte in der Schweiz
2026
Leistungstarif nach Mantelerlass wird Pflicht
-70%
BESS-Kosten seit 2022. Die Investition wird zunehmend attraktiver.
Peak Shaving Produktion
Brecher, Mühlen und Öfen erzeugen periodische Mega-Spitzen beim Anlaufen. BESS erkennt diese Peaks und liefert die fehlende Leistung aus dem Speicher. Das Netz sieht nur den geglätteten Bezug.
Eigenverbrauchsoptimierung
Grosse Dach- und Freiflächen auf dem Werksgelände eignen sich ideal für PV. BESS speichert den Überschuss und gibt ihn ab, wenn Brecher und Förderbänder die Energie brauchen.
Prozesselektrifizierung
Klima 2050 erfordert die Elektrifizierung von Prozesswärme. BESS puffert die zusätzliche Stromnachfrage und verhindert, dass der Netzanschluss zum Engpass wird.
SDL & Netzdienstleistungen
Wenn BESS nicht für Peak Shaving gebraucht wird (nachts, am Wochenende), verdient er automatisch mit Regelenergie, Arbitrage und Netzdienstleistungen.
Detaillierte Erklärungen zu allen Anwendungsfällen finden Sie auf unserer Anwendungsfälle-Seite.
Externes Referenzprojekt, USA
Holcim Colorado: Solar + BESS am Zementwerk
Am Zementwerk in Florence, Colorado setzt Holcim auf die Kombination von Solar und Batteriespeicher. Rund 40% des Energiebedarfs werden vor Ort gedeckt. Ein internationaler Benchmark für die Dekarbonisierung energieintensiver Baustoffproduktion.
NRG Solutions, in Umsetzung
SABAG Rothenburg: 5 MWh BESS
Industrieller Kunde mit hohem Energiebedarf. 5 MWh Batteriespeicher für Peak Shaving und SDL-Erträge. Bewirtschaftung durch NRG Solutions.
NRG Solutions, in Planung
Eschenbach Kieswerk: 15 MWh BESS
Kieswerk mit periodischen Lastspitzen durch Brecher und Förderbänder. 15 MWh Batteriespeicher für Peak Shaving, Eigenverbrauchsoptimierung und SDL-Erträge.
Die Dimensionierung hängt vom Lastprofil der Produktionsanlagen ab, vor allem von der Anzahl und Leistung der Brecher, Mühlen und Förderbänder. Für ein typisches Kieswerk rechnen wir mit 2–25 MW Leistung und 4–50 MWh Kapazität. NRG Solutions berät Sie in einem kostenlosen Erstgespräch zur optimalen Dimensionierung.
Nein. NRG Solutions bietet neben dem klassischen Kauf (INVEST-Modell) auch ein MIETE-Modell. NRG finanziert, baut und betreibt den Speicher. Sie profitieren ab Tag 1 ohne Eigenkapital. Die Ertragsverteilung wird transparent geregelt.
Brecher und Rohrmühlen erzeugen beim Anlaufen extreme Lastspitzen von 500–2000 kW. Da Netzentgelte auf der höchsten 15-Minuten-Spitze basieren, treiben diese kurzen Peaks die Kosten massiv in die Höhe. BESS erkennt die Spitzen und entlädt gezielt. Typische Reduktion: 20–50% der gemessenen Maximallast.
Ja. BESS reagiert in Millisekunden bei Netzstörungen, deutlich schneller als jeder Dieselgenerator. Das sichert kritische Prozesse ab: Förderbänder laufen kontrolliert aus, Steuerungssysteme bleiben aktiv, und ein Produktionsstopp mit Folgeschäden wird vermieden.
Wenn die Produktionsanlagen nicht laufen (nachts, an Wochenenden, bei Wartungsstillständen), steht die volle BESS-Kapazität für Zusatzerträge zur Verfügung. Das NRG-Energiemanagementsystem schaltet automatisch zwischen Peak Shaving, SDL (Regelenergie) und Arbitrage um. So verdient der Speicher rund um die Uhr.
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