Batteriespeicher für Logistik & Transport

E-LKW-Flotten laden, ohne den Netzanschluss zu vergrössern. BESS am Depot puffert Ladeleistung, senkt Spitzenlasten und verdient am Energiemarkt.

Energieversorgung sichern, Preisrisiken reduzieren

Steigende Energiepreise, geopolitische Unsicherheit und zunehmende Netzbelastung. Logistikunternehmen stehen vor einer dreifachen Herausforderung. Die Elektrifizierung der Flotte erhöht den Strombedarf massiv, während die Versorgungssicherheit nicht garantiert ist.

Ein BESS am Depot schafft Planungssicherheit: Sie laden Ihre Flotte unabhängig von Netzengpässen, sichern kritische Kühlketten bei Netzstörungen ab und reduzieren Ihre Abhängigkeit von volatilen Strompreisen.

OSTRAL-Szenario

Die Schweiz plant für Strommangellagen (OSTRAL). Ein BESS macht Ihr Depot resilient. Selbst bei Netzengpässen oder angeordneten Lastabwürfen bleibt Ihre Flotte einsatzbereit.

Lastprofil Logistikdepot: ohne BESS Netzlimit Laden Laden Laden kW Tagesverlauf Netzanschluss-Limit überschritten

Die Herausforderung: Flottenelektrifizierung trifft auf begrenzte Netzanschlüsse

Schnellladestationen erzeugen extreme Leistungsspitzen von 150 kW oder mehr pro Ladepunkt. Kommen abends 10 LKW gleichzeitig zurück, übersteigt die Ladeleistung schnell den verfügbaren Netzanschluss.

Ein Netzausbau dauert Monate bis Jahre und kostet Hunderttausende. Der neue Leistungstarif ab 2026 macht jede dieser Lastspitzen direkt und messbar teuer. Netzentgelte basieren auf der höchsten 15-Minuten-Spitze.

Gleichzeitig müssen Kühlketten lückenlos funktionieren. Ein Netzausfall bei temperaturkritischer Ware kann Warenverluste in Millionenhöhe verursachen.

Lastprofil Logistikdepot: mit BESS Netzlimit BESS BESS BESS kW Tagesverlauf Netzbezug geglättet, alle Spitzen unter dem Limit

Drei Vorteile auf einen Blick

bis 80%

Netzanschluss-Reduktion

Laden Sie Ihre E-Flotte aus dem Speicher statt direkt aus dem Netz. Kein teurer Netzausbau, keine monatelangen Wartezeiten beim Netzbetreiber.

bis 70%

Leistungstarif-Einsparung

BESS glättet Ihr Lastprofil automatisch. Die gemessene 15-Minuten-Spitze sinkt, Ihre Netzentgelte sinken mit.

4 Quellen

Zusatzerträge rund um die Uhr

Wenn Ihre LKW nicht laden, verdient der Speicher: SDL (Regelenergie), Arbitrage, Peak Shaving und Eigenverbrauchsoptimierung.

Leistungstarif 2026: Was ändert sich für Logistikdepots?

Mit der StromVG-Revision (Mantelerlass) wird der Leistungstarif für Grossverbraucher explizit. Netzentgelte basieren stärker auf der höchsten gemessenen 15-Minuten-Leistungsspitze. Für ein Logistikdepot mit gleichzeitigem E-LKW-Laden bedeutet das: Jede unkontrollierte Lastspitze kostet direkt Geld.

Parameter Typisches Logistikdepot
BESS-Leistung2–10 MW
BESS-Kapazität4–20 MWh
Ladepunkte5–20 (MCS / CCS)
Peak-Shaving-Potenzial30–50%
Typische Amortisation5–8 Jahre

Schweiz: Vorreiter bei der Logistik-Elektrifizierung

19%

E-LKW-Anteil an Neuzulassungen in der Schweiz (höchster Wert in Europa)

CHF 20 Mio.

Bundesprogramm Depot-Ladeinfrastruktur 2026–2030

2026

Neuer Leistungstarif nach Mantelerlass wird Pflicht

-70%

BESS-Kosten seit 2022. Die Investition wird zunehmend attraktiver.

Anwendungsfälle im Logistikdepot

Depot-Ladepuffer

BESS puffert die Ladeleistung am Depot. Ihre E-LKW laden aus dem Speicher, nicht direkt aus dem Netz. Die Netzanschlussleistung bleibt unter dem Limit.

Peak Shaving für Verteilzentren

Förderbänder, Kühlanlagen und Sortieranlagen laufen gleichzeitig. BESS erkennt Lastspitzen in Echtzeit und entlädt gezielt.

Solar + Speicher auf Lagerhallen

Grosse Dachflächen eignen sich für PV. BESS speichert den Überschuss und gibt ihn ab, wenn der Betrieb die Energie braucht. Auch nachts.

Netzunabhängigkeit & Backup

Kühlketten dürfen nicht unterbrochen werden. BESS reagiert in Millisekunden bei Netzstörungen. Schneller als jeder Dieselgenerator.

Detaillierte Erklärungen zu allen Anwendungsfällen finden Sie auf unserer Anwendungsfälle-Seite.

Praxisbeispiele

Externes Referenzprojekt, Österreich

Schachinger Logistik: 60 MWh / 30 MW

Europas grösster Logistik-BESS am Firmen-HQ in Hörsching. 12 LFP-Container, gekoppelt mit 9 MW Solar. 95% Energieautonomie, 40+ Schnellladepunkte für E-LKW. EUR 20 Mio. Investition, Inbetriebnahme Q3 2026.

60 MWh / 30 MW 95% Autonomie 40+ E-LKW-Ladepunkte

NRG Solutions, in Entwicklung

Ladehub mit E-LKW Megawatt-Charging: 40 MWh

Arealoptimierung mit integriertem Ladehub für bis zu 10 Megawatt-Charger. BESS puffert die Ladeleistung, Peak Shaving reduziert Netzentgelte, SDL-Erträge finanzieren den Betrieb mit.

40 MWh 10 MCS-Ladepunkte Bewirtschaftung: NRG

Externes Referenzprojekt, Schweiz

Designwerk / Galliker: 1 MWh Batteriepuffer

Megawatt-Ladesystem mit 1 MWh Batteriepuffer und 1.1 MW Ladeleistung. Seit Q3 2025 in Betrieb am Standort Oberburen. Batteriespeicher puffert MCS-Laden ohne Netzausbau.

1 MWh / 1.1 MW MCS-Laden In Betrieb seit 2025

Häufig gestellte Fragen

Die Dimensionierung hängt von der Anzahl Ladepunkte, dem Lastprofil und dem bestehenden Netzanschluss ab. Für ein Depot mit 10–20 E-LKW rechnen wir typischerweise mit 2–10 MW Leistung und 4–20 MWh Kapazität. NRG Solutions berät Sie in einem kostenlosen Erstgespräch zur optimalen Dimensionierung.

Nein. NRG Solutions bietet neben dem klassischen Kauf (INVEST-Modell) auch ein MIETE-Modell. NRG finanziert, baut und betreibt den Speicher. Sie profitieren ab Tag 1 ohne Eigenkapital. Die Ertragsverteilung wird transparent geregelt.

Mit dem Mantelerlass (StromVG-Revision) wird der Leistungstarif für Grossverbraucher explizit und messbar. Netzentgelte basieren dann stärker auf der höchsten gemessenen 15-Minuten-Leistungsspitze. Jede Lastspitze, etwa durch gleichzeitiges Laden, kostet direkt Geld. Ein BESS reduziert diese Spitzen typischerweise um 30–50%.

Ja. Ein BESS funktioniert unabhängig von einer PV-Anlage. Die Hauptanwendungen im Logistikdepot (Ladepuffer, Peak Shaving, SDL-Erträge) benötigen kein Solar. Eine PV-Anlage erhöht die Wirtschaftlichkeit zusätzlich, ist aber keine Voraussetzung.

Ja. Der Bund hat ein CHF 20 Millionen Programm für Depot-Ladeinfrastruktur aufgelegt (2026–2030), das auch Batteriespeicher als Ladepuffer umfasst. Zusätzlich können kantonale Förderprogramme und steuerliche Abzüge (Energieinvestitionen) die Wirtschaftlichkeit verbessern.

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